Regen

Es ist dunkel draußen. Der Regen spielt sein eigenes Lied am Fenster an dem ich stehe. Ich schaue in die Nacht hinaus.

11. Dezember 2010
Regen

Es ist dunkel draußen. Der Regen spielt sein eigenes Lied am Fenster an dem ich stehe. Ich schaue in die Nacht hinaus. Das leise trommeln dringt Ohrenbetäubend in mich.

Warum? Warum kommt Sie immer wieder in meine Gedanken? Warum stört Sie immer mal wieder auf so rücksichtslose Weise meinen Seelenfrieden. Ich weiß, es sollte mich nicht kümmern was Sie gerade tut, mit wem Sie unterwegs ist oder mit wem Sie vermutlich gerade die Bettlaken zerwühlt. Denn Sie ist nicht mehr mein. Schon lange nicht mehr. Aber dennoch, stehe ich hier am Fenster und sehe Ihr Spiegelbild vor mir, wie Sie sich zärtlich an mich schmiegt. Das darf nicht sein. Wie kann ich Sie endgültig vertreiben.Will ich das überhaupt? Oder will ich lieber den Rest meines Lebens leiden, weil vermutlich ich Schuld an allem bin.

Es ist so schön, Sie so in meinen Armen zu sehen. Ihr sanften Lippen und die strahlenden Augen. Zu glauben das alles noch seine alte Richtigkeit hat. Wir lächeln uns an. Umarmen uns immer intensiver. Eine Träne läuft langsam über meine Wange oder ist es nur ein Regentropfen der sich den Weg durch das leicht geöffnete Fenster gebahnt hat. Ich sehe wie Ihr langes dunkeles Haar im leichten Wind sich anmutig bewegt, sie ist so schön. Und doch ist mir bewusst das es nur eine Einbildung ist, die mich immer wieder gefangen nimmt. Sie dreht sich zu mir um, unsere Lippen nähern sich.

Ein leiser Ruf hinter mir reißt mich aus meinen Gedanken. Nur schwer lasse ich den Blick vom Fenster und drehe mich langsam um. Versuche das Bild zu vertreiben, welches sich gerade einmal mehr in mein Herz gebrandt hat. Ich gehe zurück zum Bett und schaue Sie an. Die „neue“. Die die mich jetzt zum lachen bringt, der jetzt mein Herz gehören sollte. Ich krieche mit einem schaalen Beigeschmack zu Ihr unter die Decke mit dem Gedanken „Ich muss loslassen“ und lächele Sie an.
11. Dezember 2010

Schöner Versuch, ein bestimmtes Stimmungsbild zu "malen" - fast gelungen, aber irgendwie bleibt es letztlich doch beim Versuch. Es erschließt sich nicht ganz, um was es dem Erzähler wirklich geht, was er will, um was es sich handelt. Da ließe sich noch dran feilen.

Und die Lesefreude wird leider getrübt durch zahllose und teilweise schlimme Rechtschreibfehler.

(Der Antaghar)
11. Dezember 2010

Es erschließt sich nicht ganz, um was es dem Erzähler wirklich geht,

Ich finde es kommt sehr schön rüber!

Ging es nicht uns Allen schon einmal so, dass wir eine vergangene Liebe einfach nicht aus unserem Kopf bekommen?

Luna
11. Dezember 2010

Ja, liebe Luna, das kenne ich natürlich auch. Aber mir hat es sich beim Lesen nicht wirklich erschlossen, es hat auf mich etwas zu verwirrend gewirkt.

Wenn das den "Zustand" des Erzählers verdeutlicht, ist es natürlich gelungen - aber die vielen Fehler und Ungereimtheiten (aus meiner Sicht) lassen mich vermuten, dass es besser wäre, das alles ein klein wenig klarer zu machen.

Ist aber nur meine Sichtweise. Es freut mich, wenn Du es z. B. auf Anhieb richtig verstanden hast.

*g*

(Der Antaghar)
11. Dezember 2010

Das liegt wahrscheinlich darin, dass ich nur ein kleiner Schreiberling bin und noch nicht so kompliziert denke! *haumichwech*

Luna
11. Dezember 2010

Manchmal, liebe Luna, mag das durchaus von Vorteil sein ... *g*

Ich werd's ein ein paar Tagen nochmal mit einem gewissen Abstand lesen.

(Der Antaghar)
11. Dezember 2010

Ein kleiner, nicht bös gemeinter Tipp:

Lies es dann mal mit Herz und nicht mit Verstand *grins*

Luna
11. Dezember 2010

Das tue ich immer, liebe Luna!

Ich bin einer der großen Verfechter des Herzens. Und einer der großen Gegner des alleinigen Gebrauchs vom Verstand.

Aber Geschichten lese ich hier nun mal u. a. auch als Autor und Lektor - also mit dem Herzen und dem Verstand.

*g*

Es muss beides stimmen: Nur Herz ist nix, und nur Verstand ist auch nix. Es muss Hand in Hand gehen ...

*zwinker*

(Der Antaghar)
11. Dezember 2010
berührt

Mich berührt die Geschichte und ich bin geneigt der "Neuen" zu wünschen, dass sie die Gefühle des Protagonisten nicht erspürt und ihm wünsche ich Klarheit.
12. Dezember 2010

Mir gefällt diese Beschreibung eines Augenblicks und gleichzeitig tiefer, wehmütiger Gefühle, die länger anzuhalten scheinen, als für diesen gezeichneten Augenblick.

Und ich habe es wie Luna auch gleich richtig erkannt und war gleich bei dem Protagonisten.
Aber vielleicht, @lieber Antaghar, erspürte ich dies gleich, da ich auch schon in der selben Situation war und es so auch gut nachvollziehen kann.

Die Rechtschreibfehler... ja ok, die sind wirklich gehäuft und das ist sehr schade.

LG Gabi
12. Dezember 2010

Das mag durchaus zutreffen, lieber Engel, denn ich war wohl noch niemals in dieser Situation. Entweder ich war mit jemandem zusammen - oder ich war es nicht. Diesen sonderbaren "Zwischenzustand", sich von jemandem zu trennen und es gleichzeitig doch nicht zu wollen, den kenne ich nicht aus eigener Erfahrung.

Vielleicht hätte ich diese innere Verwirrung etwas besser nachvollziehen können, wäre ich nicht in fast jeder Zeile über diese heftigen Fehler gestolpert, die mich jedesmal aus dem Lesen "gezerrt" haben?

Vielleicht ein weiteres Plädoyer an Sweet Dragon und andere für die Nutzung eines Rechtschreibprogramms oder eines guten Freundes sowie einen guten, sorgfältigen und liebevollen Umgang mit dem Handwerkszeug eines Kurzgeschichtenschreibers?

(Der Antaghar)
12. Dezember 2010

Dieser "Zwischenzustand", in dem man den "neuen" Partner eigentlich nur verletzt, wird schon deutlich, könnte aber noch ein wenig herausgearbeitet werden.

Die Rechtschreibung... na ja, ich würde mal "Word" empfehlen. *zwinker*
12. Dezember 2010
Danke

soweit für die Beiträge und was die Rechtschreibung angeht nutze ich Open Office!

Sorry, aber für mich persönlich geht es um die Geschichte, klar sollte die Rechtschreibung schon richtig sein, aber so dramatisch schlecht ist sie nun auch nicht hoff ich.

LG
12. Dezember 2010
Na ja ...

... ich würde sagen, sie ist schon ziemlich miserabel.

Erstens schreibt man "sie" nicht andauernd groß (nur in der wörtlichen Ansprache an ein Gegenüber oder in einem Brief), zweitens stimmt die Kommasetzung oft nicht - und drittens kommen da Fehler vor wie z. B. "in mein Herz gebrandt ...", was natürlich "gebrannt" heißen muss.

Und dann ...

Der Regen spielt sein eigenes Lied am Fenster an dem ich stehe. Ich schaue in die Nacht hinaus. Das leise trommeln dringt Ohrenbetäubend in mich.

... enthält allein diese kleine Passage drei Fehler. Korrekt müsste das so lauten:

Der Regen spielt sein eigenes Lied am Fenster, an dem ich stehe. Ich schaue in die Nacht hinaus. Das leise Trommeln dringt ohrenbetäubend in mich.

Und so weiter ... Mir fehlt der liebevolle und sorgfältige Umgang mit der Sprache - und das finde ich besonders schade bei einem Stimmungsbild wie diesem, das ja etwas Sensibles beschreibt.

Ansonsten: Weiter so! Nur Mut! Und meine Kritik soll nicht ärgern, sondern hilfreich sein.

(Der Antaghar)
13. Dezember 2010

@Antaghar
Es mag schnippisch klingen, ist aber doch wortwörtlich gemeint.
Da Du ja geschrieben hast dass Du die Geschichten als Autor und Lektor liest, darf ich Dich dann als persönlichen Lektor „missbrauchen“?

Würde Dir dann entsprechend die Geschichten vor Veröffentlichung per CM schicken!

Und damit diese Zeilen nicht falsch aufgefasst werden, ich fühle mich nicht persönlich angegriffen und möchte auch niemanden angreifen, sondern dies ist lediglich nur ein Vorschlag.

LG *ja*

PS.: Habe diesmal Word 2007 über diese Zeilen gejagt und siehe da kein Rechtschreibfehler *g*

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