![]() | 09. April 2008 Geschichten-Spiel Part 4 Den dritten Teil unseres Geschichtenspieles haben wir nun auch gefüllt. Hier geht es weiter. Für alle Neuankömmlinge noch einmal kurz die "Regeln". Jeden Sonntag gegen 20.00 Uhr werden hier 8 Worte eingestellt. Ihr habt bis zum darauffolgenden Sonntag um 18.00 Uhr Zeit, Eure Geschichten um diese 8 Wörter hier zu posten. Wer noch einmal die Geschichten aus den beiden ersten Threads lesen möchte: Kurzgeschichten: Geschichten-Spiel Kurzgeschichten: Geschichten-Spiel Part 2 Kurzgeschichten: Geschichten-Spiel Part 3 Und nun geht es weiter mit Teil 4 Zur Erleichterung noch einmal die aktuellen 8 Worte: 1. Schrottplatz 2. Weißbrot 3. Pump Gun 4. Bratpfanne 5. Fußgängerzone 6. Rotwein 7. Webcam 8. Visitenkarte Nun mal ran an die Tasten und weiterhin so geniale Einfälle wie bisher. Ihr seid einsame Spitze! Liebe Grüße von Conny die ganz hin und weg ist..... |
![]() | 09. April 2008 meine Visitenkarte gestern hatte ich keine Lust zu arbeiten, aber so gar keine. Also beschloss ich bummeln zu gehen. war schon lang nicht mehr in der Fussgägerzoe mit all ihren langweiligen Geschäften. Morgens um 10 war es noch leer dort und ich konnte in Ruhe ohne ständig angerempelt zu werden durch die Stadt streichen. Eigentlich mocte ich sie nicht sonderlich, die grossen Geschäfte dort, aber gut Mittwochsmorgens war das ja vielleicht anders als an einem Samstagnachmittag. Grusel fiel mir da nur ein. Da hätte ich am liebsten eine Pump Gun und würde reinknallen . Die waren bescheuert, die Menschen. Da hasteten sie drauf los als ob ihnen etwas weggenommen würde, rempelten jeden an, der ihnen in die Quere kam. Am Wühltisch rissen sie dir aus der Hand, was du mal gerade betrachten wollest, die Verkäufer/innen waren schlecht gelaunt..neeee Also heute morgen beschloss ich also durch die Fussgängerzone zu schlendern. es nieselte in wenig und die Adalbertstr. war leer, die Geschäfte hatten gerade aufgemacht. Gefrühstückt hatte cih auch noch nicht. also in meine kleine Kneipe.Ich bestellte Käse und Weissbrot, ja ich weiss morgens trinkt man keinen Rotwein, sollte ja nur eine Ausnahme sein, also ich bestellte ein Glas Rotwen, was die Kelnerin auch nicht weiter zu stören schien. Mit welchem Ergebnis, nun ich hatte einen kleinen Schwips als ich aufstand und lief mit diesem durch die Einkaufsmeile. Mensch ich hatte eine Idee," dort in dem Computerladen kaufe ich eine Webcam", wie oft wurde ich im Joy danach gefragt. Eigentlich will ich ja keine dachte ich, dann muss ich immer gestylt vor diesem Computer sitzen,wo ich doch manchmal nur im Morgenrock verstruffelt ungeschminkt und mit verschlafenem Blick dort reinschaue ins Joy. Wenn ich einmal mit dieser Webcam anfange dachte ich bei mir..doch schon war ich drin, na in dem Laden und fragte nach einer webcam. Ich hatte ein wenig das Gefühl jeder würde mir ansehen wofür ich sie brauche. Ja meine Damen und Herren genau so ist es, ich sitze demnächst nicht mehr im Morgenrock vor dem Computer, nein in Strapsen, high heels, offenen Blusen, supergestylt und ohne Brille natürlich,lässig die beine über den Schreibtisch geworfen oder ..hm, weiss zwar nicht wie ich dann schreibe, dann rate ich eben die Tasten, ist dem auf der anderen seite der Leitung bestimmt egal. Der Verkäufer beriet mich, ein hübscher junger Mann und ich dachte, was der wohl denkt. Ob der mir wohl seine Visitenkart gib ?. Ich schaute ihn genau an, irgendwie schien er keinen besonders interessierten Eindruck zu machen. Klar dachte ich, der sieht dich ja nicht in Strapsen und high heels und ..hör auf so einen Unsinn zu denken ..kauf die jetzt.. Ja sagte ich ich nehme sie..darf ich ihnen als Dank meine Visitenkarte geben für die gute Beratung.Er schaute mich ein wenig verdutzt an so als hätte ich ihm eine mit der Bratpfanne über den Schädel gegeben, was mich mutig werden liess. Hätten Sie etwas gegen eine Nummer auf dem Schrottplatz einzuwenden. Wie es endete, na ich sitze mit meiner Webcam hier ud see niht ws ixh schrene |
![]() | 09. April 2008 Büroalltag.... Ach es war wieder einmal so ein Tag an dem ich am liebsten gar nicht aufgestanden wäre. Ich sitze hier an meinem Schreibtisch, mein Chef spielt mal wieder völlig verrückt und natürlich soll ich die Verantwortung für alles und jeden übernehmen und die Dinge korrekt und am besten noch gestern abliefern. Am liebsten würde ich persönlich die ganzen Papiere mitsamt dem Computer, der Rechenmaschine, der Tastatur, der Maus, der Webcam, dem Telefon, usw. zum Schrottplatz tragen und das alles hinter mir lassen. Aber was wäre dann? Wäre ich ein Hausmütterchen, welches kein eigenes Geld verdient und zu Hause nur die Bratpfanne schwingt und deren Highlight es ist am Wochenende mit der erfolgreichen berufstätigen Freundin durch die Fußgängerzone zu spazieren, während sich die Freundin hier und da etwas Schönes leistet und ich gerade mal als „Beraterin“ ohne Geld in der Tasche mitgehe? - NEIN! Sicher wäre ich damit nicht glücklich. Also nehme ich wieder meine Arbeit auf. Soeben habe ich die Absageschreiben fertig, welche an die Bewerber gehen, die sich bei uns um einen Arbeitsplatz beworben haben. Während ich noch die Visitenkarte meines Chefs sorgsam an die Unterlagen hefte, schweifen meine Gedanken ab. Ich muss an einen Fernsehbericht vom Vortag denken, in dem es um Attentäter ging. Dort wurde gesagt, dass häufig Menschen zu Attentätern werden, die ihr Leben nicht mehr in den Griff bekommen und andere Menschen dafür verantwortlich machen. Menschen, die sie ihrer Meinung nach abgelehnt oder schlecht behandelt haben und aufgrund dessen sie ihnen die Schuld an ihren Problemen geben. Ich gebe die letzte Absage in den Briefumschlag und klebe ihn zu. Mein Blick haftet sich für einen Moment an dem Stapel Absagen fest und ich denke mir: Hoffentlich ist da kein Psychopath dabei, der am Ende noch mit einer Pump Gun das Büro stürmt! Das würde mir gerade noch fehlen!!! Leicht belustigt über solch einen blöden Gedanken, packe ich den Stapel und bringe ihn zu Versandabteilung. Es sind ein paar Minuten Fußmarsch durch die Firma und ich komme mal wieder an seinem Arbeitsplatz vorbei. Er wäre wirklich eine Sünde wert, aber er ist verheiratet und ich bin schließlich auch vergeben. Also gehe ich möglichst grazil an ihm vorbei und grüße nur freundlich kurz in seine Richtung. Nur nicht lange hinsehen, das Herz pocht sowieso schon etwas schneller. Und schon bin ich vorbei. Puh! Warum macht mich dieser Kerl nur jedes Mal so verrückt? Er ist eindeutig nicht zu haben und ich bin doch mit meinem Freund sehr glücklich? Ja das bin ich wirklich! Er ist aufmerksam, nett, zuvorkommend, verdient gut und hat Zukunftspläne mit mir. Ja genau so was wollen wir Frauen doch oder? Neulich saß er mit mir beim Italiener und wir haben uns meinen geliebten Weißwein Chardonnay bestellt. Ich finde das immer total süß von ihm, denn ich weiß, dass er viel lieber Rotwein trinken würde. Wir stießen an und er sagte mir, dass ich das wichtigste in seinem Leben sei und dass er sich ein Leben mit mir vorstellen kann. Ja – genau das wollen wir Frauen! Ich war ziemlich baff und wollte etwas erwidern, doch wurde ich glücklicherweise vom Kellner mit dem Weißbrot unterbrochen. Na was hätte ich sonst schon gesagt? Natürlich, dass es mir genauso geht, denn was soll man sonst darauf antworten ohne den anderen zu verletzen? Endlich bin ich die Absagen los und kann mich wieder auf das Wesentliche meines Jobs konzentrieren. Auf dem Rückweg zu meinem Büro gelingt es mir ganz schnell an dem sexy Typen vorbei zu huschen, bevor er mich wieder so unwiderstehlich angrinsen kann. Ich bin stolz auf mich. Ich kann mich aber auch wirklich glücklich schätzen: Ich habe einen Job, ein Dach über dem Kopf, mein eigenes Geld, muss nicht Hunger leiden und habe einen Freund, der mich über alles liebt. Mit diesen Vorraussetzungen muss man sich doch absolut glücklich schätzen – oder etwa nicht? |
![]() | 09. April 2008 Nur mal ein Vorschlag Gabi, Du sitzt jetzt aufgestylt mit Deinen Higheels vor dem Computer vor Deiner Webcam und siehst nix? Ich hätte da eine Idee: Setz doch mal Deine Brille wieder auf! felilly: Hast schon recht. Die idealen Vorausetzungen um zufrieden zu sein. Und wann fängst Du an zu leben? Verdammt, kneif ihn doch mal in den Po - musst ihn ja nicht gleich vernaschen. Zwei schöne, amüsante Geschichten von Euch Lieben Gruß Conny |
![]() | 10. April 2008 felilly zum Raport! WER ist der Kerl.. denn ich darf ja |
![]() | 10. April 2008 Leider leider... ... ist er frei erfunden! Aber wir stellen jetzt einen freiberuflichen Fotographen ein. Voll sympathischer Kerl. Musst mich halt mal wieder in der Arbeit abholen - natürlich nur, weil Du mich soooo gerne besuchen kommst! |
![]() | 10. April 2008 Wie, danette? Die waren bescheuert, die Menschen. Da hasteten sie drauf los als ob ihnen etwas weggenommen würde, rempelten jeden an, der ihnen in die Quere kam. Am Wühltisch rissen sie dir aus der Hand, was du mal gerade betrachten wollest, die Verkäufer/innen waren schlecht gelaunt..neeee Is' schon wieder Weihnachten?!?!?!?!?!na ich sitze mit meiner Webcam hier ud see niht ws ixh schrene @felilly Ich habe einen Job, ein Dach über dem Kopf, mein eigenes Geld, muss nicht Hunger leiden und habe einen Freund, der mich über alles liebt. |
![]() | 10. April 2008 lg, k. |
![]() | 10. April 2008 Wohnung mit "schöner" Aussicht Es ist mir bewusst, das kaum jemand aus meinem Freundeskreis verstand ,das ich mir in einem alten Fabrikgebäude noch dazu neben einem Schrottplatz eine Wohnung mietete. Doch als ich zum ersten Mal das Gebäude besichtigte stand fest, diese zwei großen Räume mit den riesigen alten Fenstern sollen mein neues Zuhause werden. Klar stand mir viel Renovierungsarbeit bevor, doch das war es mir Wert. Es gab weder ein Bad noch eine Kücheneinrichtung, so mußte ich ein wenig die Zeit überbrücken bis alles bewohnbar war. Als alter Camping Freund, besaß ich natürlich noch einen kleinen Propangas Kocher. Auf Ihm brutzelte ich in einer Bratpfanne abends nach der Arbeit mein Steak. Mit Weißbrot und einem Glas Rotwein, sah das ganze Chaos in der Wohnhalle nur noch halb so schlimm aus. Einzig und allein störend empfand ich nächtens, das schießen auf Ratten mit der Pump Gun vom Schrottplatz Besitzer. Die teilweise großen Nager störten mich nur bei dem Gedanken das sie bei mir einziehen könnten, Habt Ihr schon mal so ein Tierchen in Ruhe aus der Nähe betrachtet? Wenn man sich Ihren dünnen, langen Schwanz weg denkt, sind sie eigentlich gar nicht so hässlich und furchterregend. An die Stille in dem großen Fabrikgebäude muß ich mich allerdings erst noch gewöhnen. Nächste Woche kommt der Elektronikfachmann aus dem Elektro Handel in der Fußgängerzone meines Wohnortes zu mir, um meinen Neuen Laptop und die Webcam zu installieren. Dann sind die Abende sicherlich unterhaltsamer. Ach ja und morgen darf ich nicht vergessen, die Neuen Visitenkarten mit meiner neuen Anschrift drucken zu lassen. |
![]() | 11. April 2008 @Pagina Findest Du wirklich? Ich frage mich das öfters, da ich eine Freundin habe, die scheinbar immer die tiefste Leidenschaft in Männern entfacht. Beneidenswert wenn ein Mann eine Frau so ansieht und so mit ihr umgeht, wie die Männer mit ihr. Allerdings im Gegenzug muss man erwähnen, dass leider bisher die Leidenschaft immer nach einer Weile erlosch und sie wieder allein war. Ich habe keine Ahnung, was die bessere Variante ist... LG felilly |
![]() | 11. April 2008 @felilly Nein, meine ich nicht wirklich. Nur sollte man auch nicht (Sehnsuchts-)Schmerz mit Liebe verwechseln. Allerdings frage ich mich, warum alle immer wieder staunen, dass die Leidenschaft nach einer Weile vorbei ist. Scheint doch Fakt zu sein Mag man den Mädels mit 20/30 noch nachsehen, dass sie an das ewige Feuerwerk glauben.... aber dann irgendwann.... Warum gibt es die Hedonisten, die (echten!)Polys, SM, Swingerclubs, Fremdgänger (Extremsportarten)? Weil wir uns alle hin und wieder nach Leidenschaft (Kick) sehnen. Wir können nicht ALLES von einem Menschen bekommen. Leidenschaft ist nunmal der Preis für Nähe und Sicherheit. (Eros/Agape) Jeder kann sich entscheiden, was er will, wie viel von jedem, nur wird es sich immer die Waage halten (wenn alle ehrlich sind). So sind zumindest meine Erfahrungen und Beobachtungen. Ich habe gewählt, bin glücklich zufrieden, habe von allem was aber 's hilft, wenn ich weiß was ich will und was es mir Wert ist. |
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![]() | 13. April 2008 Mann, Mann, Mann! Ihr haut mich um, Mädels! @ Danette: Eigentlich will ich ja keine dachte ich, dann muss ich immer gestylt vor diesem Computer sitzen,wo ich doch manchmal nur im Morgenrock verstruffelt ungeschminkt und mit verschlafenem Blick dort reinschaue ins Joy. Kommt mir bekannt vor! Natürlich NICHT aus meinem Alltag!!!!Wie es endete, na ich sitze mit meiner Webcam hier ud see niht ws ixh schrene Tipp: Fancy Lesebrille in Sonnenbrillenoptik! Hab ich gehört! Köstlich! Die ganze Story ist total witzig und aus dem Leben gegriffen! @ Felilly: Irgendwie muss ich dabei an die Coke-Werbung denken! Klasseeeee! @Hedi1: Stimmt! Genau Dein Stil! Find ich seeehr gut! Ihr habt allesamt die 8 Wörter so selbstverständlich eingebaut, dass sie wirklich nicht weiter auffielen. Großes Kompliment und eine Feder für Euch! Und jetzt muss ich mal was loswerden: Dieses Spiel ist wirklich der Hammer! Part 4 ist gerade eröffnet und es bratzern hier Sachen rein, da träumste nur davon! Ich persönlich würde als Bezeichnung ja ein fancy "Season 4" oder "vierte Staffel" vorziehen, Auch außerhalb der Gruppe verfolgen sie begeistert unser Geschichtenspiel und mich erreichen unzählige Komplimente dafür - welche natürlich an uns alle gerichtet sind! Und jetzt einfach nochmal eine Universalfeder für uns alle! Liebe Grüße Christine |
![]() | 13. April 2008 Final Sunday First of all: Ihr seid einmalig. Jeder für sich. Nachdem in Kürze die neuen acht Wörter fällig sind, hier nun mein bescheidener Teil zum Geschichten Spiel... ___________________________________________________________ Wie jeden Sonntag. Rusty Marlowe saß, wie jeden Sonntag Nachmittag, an der Hudson Bay und fütterte die Möwen mit Stücken von altem Weißbrot. So machte er es schon seit vielen Jahren, und tatsächlich wusste er selbst schon nichtmehr, wie er auf diese Idee gekommen war. Danach ging er dann immer in die Fußgängerzone der City Mall, um noch ein wenig einzukaufen - wie jeden Sonntag. Abends dann, klopfte er sich ein paar Eier in die Bratpfanne und trank einige Glas Rotwein - wie jeden Sonntag. Er nannte es die Prozedur der Lebenserhaltung. Nachdem er seinen Teller und das Besteck fein säuberlich abgewaschen hatte, besuchte er noch die einschlägigen Internetdienstleister mit diesen Webcam-Angeboten - wie jeden Sonntag. Doch dieser Sonntag war nicht wie alle anderen. Er setzte sich auf die Bettkante und steckte sich den Lauf seiner Pump-Gun in den Mund. Auf der Rückseite einer alten Visitenkarte, die neben ihm auf dem Bett lag stand geschrieben: "final sunday" Ein Schuss erschütterte die Nacht.... Epilogue: keine Panik - mir geht's gut, ehrlich! *lächel* |
![]() | 13. April 2008 Lach...Bob, ...um Dich hab ich mir jetzt gar keine Sorgen gemacht! Dich kann ich mir beim besten Willen nicht beim Möwenfüttern vorstellen! Schätze, die würden auch von sonem düster dreinblickenden Mann gar nix annehmen! Mal wieder ein typischer Pandora-Streich! Kurz, knapp, böse! Wie ich es maaag! Die neuen 8 kommen heute abend von Hedi1, bis dahin könnt Ihr Euch noch an den Aktuellen gütlich tun. Gruß Katzerl |